Dolcetto ist im Piemont der Wein für die schönen, unkomplizierten Momente – aber bei Pio Cesare bekommt auch dieser Klassiker eine sehr gepflegte, seriöse Handschrift. Der Dolcetto d’Alba von Pio Cesare zeigt, wie viel Charakter in dieser oft unterschätzten Rebsorte stecken kann: fruchtig, würzig, charmant und mit genau der richtigen Portion Struktur.
Pio Cesare beschreibt seinen Dolcetto d’Alba als duftig, würzig, mit schönem Körper, reifer Frucht und runder Textur. Gleichzeitig empfiehlt das Weingut, den Wein eher kühl zu servieren – ein schöner Hinweis darauf, dass dieser Dolcetto nicht schwer wirken soll, sondern lebendig, frisch und trinkfreudig bleibt.
Gekeltert wird er aus 100 % Dolcetto. Der Ausbau erfolgt im Edelstahltank bis zur Füllung, wodurch die klare Frucht, die Frische und der sortentypische Charakter im Vordergrund bleiben.
Im Glas zeigt sich ein leuchtendes Rubinrot. In der Nase finden sich rote und dunkle Beeren, Sauerkirsche, etwas Pflaume und eine feine, typisch piemontesische Würze. Am Gaumen wirkt der Wein saftig, lebendig und angenehm direkt. Die Frucht steht klar im Vordergrund, wird aber von einer feinen herben Note, moderater Struktur und einer gewissen mandelartigen Würze begleitet.
Das ist kein Wein, der lange erklärt werden muss. Er will ins Glas, auf den Tisch und am besten zu guter Küche getrunken werden. Gerade darin liegt sein Charme: Pio Cesare Dolcetto d’Alba ist zugänglich, aber nicht banal. Fruchtig, aber nicht süßlich. Leichtfüßig, aber mit Haltung.
Ein klassischer Piemonteser für jeden Tag – nur eben mit der Handschrift eines der großen Traditionshäuser aus Alba.
Auszeichnungen:
Für diesen Wein liegen je nach Jahrgang nicht immer durchgehend internationale Bewertungen vor. Deshalb würde ich hier im Shop bewusst auf Punktzahlen verzichten und den Wein über Herkunft, Stil und Produzentenqualität spielen.
Genussempfehlung:
Perfekt zu Antipasti, Vitello Tonnato, Pasta mit Tomatensauce, Pizza, hellem Fleisch, Salumi, mildem Käse oder klassischer piemontesischer Hausküche.
Leicht gekühlt macht er auch solo richtig Spaß – besonders, wenn man einen unkomplizierten, aber gut gemachten Rotwein mit Frische und Trinkfluss sucht. Ideal für Brotzeit, Pasta-Abend, Bistroküche oder den ersten roten Wein des Abends.